Arbeit und Geld

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27 Dec

Die Großstadt – Unbegrenzte Möglichkeiten und florierende Märkte

Posted in Jobs & Berufe on 27.12.11

In den letzten Jahren sind die Großstädte in Deutschland um circa drei Prozent gewachsen, während die Bevölkerungsdichte um zwei Prozent schrumpfte. Immer mehr junge Leute sind gezwungen in die Großstadt abzuwandern. Auf dem Land stagniert der Arbeitsmarkt, der dagegen in den großen Städten von Jahr zu Jahr zunehmend floriert. 


Die wirtschaftliche Entwicklung als Grund für die Zuwanderung in die Großstädte

Aufgrund der Situationen der Arbeitsmärkte, zieht es viele junge Leute in die Großstädte. Meistens handelt es sich um Erwachsene zwischen achtzehn und dreißig Jahren, die dem tristen Landleben entkommen wollen. Der Dienstleistungssektor spielt dabei eine große Rolle. Dieser hat sich in den letzten Jahren erheblich ausgeweitet, wo hingegen die Industrien nur noch abbauen. Stück für Stück entwickeln sich nicht nur die ländlichen Gebiete, sondern auch die Industrie-Ballungsräume zu unattraktiven Regionen, in denen die Bevölkerungsanzahl sichtlich abnimmt. Doch dafür entwickelt sich der Dienstleistungssektor in den Großstädten prächtiger denn je. Dort ist die Wirtschaftskrise bisweilen noch nicht merklich angekommen, im Gegensatz zu dem Rest des Landes. Da ist die Entwicklung kein Wunder mehr, dass auch ältere Menschen zum Arbeiten die Provinz verlassen und in die nächst größere Stadt fahren. Denn oft hat kaum jemand mehr die Wahl auf bessere Zeiten zu warten, oder sich mit der kleinen Rente zufrieden zu geben. Die Kosten steigen stetig und der finanzielle Druck wächst allerorts.

Eine Frage des neuen Lebensstils?

Um lukrative Jobs in Berlin finden zu können, müssen Sie nur einen Blick in die Stellenanzeigen werfen. Das Angebot und auch die Nachfrage sind enorm. Ob Arbeiter, oder Fachkräfte, die Stadt wächst und die Stadtteile breiten sich weiter aus. Doch ist vermutlich nicht nur der Wachstum gewisser Zweige für die Zuwanderung verantwortlich. Der Lebensstil hat sich in den letzten Jahren stark verändert und das nicht nur bei den jungen Leuten. Die Ansprüche an die privaten und kulturellen Angebote sind gestiegen. Die Großstadt bietet genau das; eine vielfältige Auswahl an Freizeitaktivitäten, egal welcher Art. Heutzutage möchten die Menschen etwas erleben, ausgehen, Essen gehen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zudem gingen schon immer die jungen Leute zum Studieren in die Großstadt, jedoch geht der Trend in die Richtung, dass die Akademiker auch immer häufiger dort bleiben. Die allgemeine Wohn- und Arbeitsqualität ist für viele entscheidend in der Großstadt zu wohnen.

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08 Apr

1-Euro-Jobs

Posted in Jobs & Berufe on 08.04.09

Für einen Euro je Stunde arbeiten zu gehen ist nicht nur erniedrigend sondern auch hart. Was ist Ziel des 1-Euro-Job-Gesetzes und wie soll es umgesetzt werden?
Zielgruppe der 1-Euro-Jobs sind Langzeitarbeitslose. Sie sollen wieder an den Rhytmus des Arbeitslebens und der dazugehörigen Disziplin gewöhnt werden. Bei einem Ein-Euro-Job ensteht jedoch kein reguläres Arbeitsverhältnis und es gibt auch keinen Arbeitsvertrag und keine tarifliche Entlohnung. Einkommen, die aus einem “Ein Euro Job” erzielt werden, werden auf das Arbeitslosengeld 2, ALG II oder auch Hartz IV nicht angerechnet solange es den Grundfreibetrag nicht überschreitet, das heißt verdient man jeden Tag um die 8 Euro für 8 Stunden Arbeit, ergibt sich im Monat eine Summe von 176 Euro. Das ist mehr als der Grundfreibetrag zulässt und so kommt es doch wieder zur Anrechnung und einem geringeren ALG II- Satz. 1Ein-Euro-Jobber haben auch keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und auch keinen Anspruch auf Urlaub. Statt einem Arbeitsentgelt gibt es zusätzlich zum Arbeitslosengeld II (ALG II) eine sogenannte Mehraufwandsentschädigung, welche ungefähr mit 1 Euro pro Stunde beziffert wird. Arbeitslosengeld II – Bezieher haben keinen Rechtsanspruch auf einen Ein-Euro-Job. Wer jedoch einen Ein-Euro-Job zugewiesen bekommt und diesen dann nicht antritt oder fortführt, dem wird das ALG II gemäß § 31 SGB II gekürzt! Ob diese Methode der richtige Weg ist wieder ins Berufsleben zu finden ist strittig.

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